Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Jean Paul

Jean Paul, Spruch des Tages zum 06.10.2026

Nicht der äußere Mensch,
sondern der innere hat Spiegel nötig.
Man kann sich nicht anders sehen
als im Auge eines fremden Sehers.

(aus seiner Rezension zu Mme de Staëls "De lAllemagne" [Paul, 1814])
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825

Zitante 06.10.2026, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean Paul

Das Gefühl findet,
der Scharfsinn weiß die Gründe.

(aus: »Bemerkungen« [Paul, 1782])
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825

Zitante 25.06.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean Paul

Das Volk ist ein gerader Stamm,
aber alle Späne, in welche ihn die Staats-Drechsler theilen,
krümmen sich.

(aus: »Der Komet oder Nikolaus Marggraf«)
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825

Zitante 03.02.2026, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean Paul, Spruch des Tages zum 21.09.2025

Die Erde ist groß –
aber das Herz, das auf ihr ruht,
ist noch größer als die Erde und größer als die Sonne.

(aus: »Hesperus oder 45 Hundsposttage«)
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825

Bildquelle: alexman89/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 21.09.2025, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean Paul

Überhaupt gibt's viele Staats-Bürger,
die lieber pfeifen als sprechen.

(aus: »Leben Fibels oder der Zuschauer als Schiedsrichter«)
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825

Zitante 28.07.2025, 18.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean Paul

Wie dem Geiste nichts zu groß ist,
so ist der Güte nichts zu klein.

(aus einem Brief an den Fürsten Metternich [1815])
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825

Zitante 27.03.2025, 15.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean Paul

Der Mensch
dürstet am größten Freudenbecher nach einem größern
und zuletzt nach Fässern.

(aus: »Flegeljahre« [1804/1805])
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825

Zitante 25.11.2024, 12.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean Paul, Spruch des Tages zum 29.08.2024

Die alten Menschen:
wohl sind sie lange Schatten,
und ihre Abendsonne liegt kalt auf der Erde,
aber sie zeigen alle nach Morgen.

(aus: »Flegeljahre« [1804-1805])
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825

Zitante 29.08.2024, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jean Paul

Am Throne gibt es
fast für niemand Geheimnisse als für den,
der daruf sitzt.

(aus: »Titan«)
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825

Zitante 29.04.2024, 18.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Jean Paul, Spruch des Tages zum 03.12.2023

Das große unzerstörbare Wunder
ist der Menschenglaube an Wunder.

(aus: »Vorschule der Ästhetik«)
~ Jean Paul ~

eigentlich Johann Paul Friedrich Richter;
deutscher Schriftsteller, literaturgeschichtlich zwischen den Epochen der Klassik und Romantik; 1763-1825



Bildquelle: marceloperin/pixabay.com (Link führt zum Originalbild) / Lizenz: Pixabay

Zitante 03.12.2023, 00.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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